Timex- und Pulsar-Uhren halten die Zeit mit Amerika

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Der mittlerweile berühmte Werbeslogan „es leckt ab und tickt weiter“ hat dazu beigetragen, dass die Marke Timex als Hersteller zuverlässiger und stylischer Uhren zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis weltweit bekannt ist. Die innovative Kampagne, die in den fünfziger und frühen sechziger Jahren durch die Fernsehpersönlichkeit John Cameron Swayze populär wurde, nutzte das Fernsehen als Werbemedium voll aus und verstärkte die Macht der Demonstration.

Die Zuschauer wurden mit einer Vielzahl verschiedener Szenarien konfrontiert, in denen die Fähigkeiten der Timex während eines oft als Foltertest bezeichneten Tests getestet wurden. Die Uhren wurden auf die Rotorblätter von Außenbordmotoren geschnallt, aus einer Höhe von bis zu sechzehnhundert Fuß ins Wasser fallen gelassen und vor der Kamera als noch laufend gezeigt. Die Kampagne war so erfolgreich, dass Timex-Uhren Ende der fünfziger Jahre zur beliebtesten Uhrenmarke in den Vereinigten Staaten wurden.

Mit über einer Milliarde verkauften Uhren seit der Einführung der Uhren im Jahr 1950 hat kein anderer Uhrenhersteller die Leistung von Timex erreicht. Die Muttergesellschaft von Timex wurde lange vor der Einführung der ersten Timex gegründet und stammt aus dem Jahr 1854 als Waterbury Clock Company in Connecticut. Auf dem frühen Uhrenmarkt gab es nur Taschenuhren mit Armbanduhren, die erst Anfang des 19. Jahrhunderts populär wurden.

Waterbury nutzte die Popularität der Armbanduhr und stellte während des Ersten Weltkriegs seine ersten Armbanduhrenmodelle vor. Unter einer von der Disney Company erteilten Lizenz führte Waterbury die Mickey Mouse-Uhr im Jahr 1933 ein, die zu einem sofortigen Erfolg wurde und noch heute von Sammlern geschätzt wird.

Die Uhrenmarke Timex hat die intensive Konkurrenz anderer Uhrenhersteller überstanden und ist bis heute eine der bekanntesten und meistgekauften Uhren auf dem Markt.

Geschichte der Pulsar-Uhr

Nicht vom Schweizer, sondern von einem amerikanischen Hersteller hat die Pulsar dazu beigetragen, die Einstellung der Menschen zu der bescheidenen Armbanduhr zu revolutionieren. Entstanden aus der explosionsartigen Mikroelektronik-Technologie der siebziger Jahre, veränderte Pulsar buchstäblich das Gesicht der Zeitmessung.

Bis in die siebziger Jahre dominierte das analoge Zifferblatt das Design von Armbanduhren. Dann im Jahr 1972 stellte die Hamilton Watch Company eine Uhr vor, die die traditionellen Vorstellungen von analogen Zeitmessern vollständig aufgab. Völlig elektronisch und mit digitaler Zeitanzeige wurde der Pulsar vom Publikum nicht sofort akzeptiert. Die digitale Auslesung wurde durch die Erfindung der Leuchtdiode oder LED ermöglicht.

Die LED, ein Produkt der elektronischen Miniaturisierung, findet sich heute in allen Bereichen von Autorückleuchten und Haushaltsgeräten bis hin zu Raumfahrzeugen. Der Hauptvorteil der LED ist die Fähigkeit, einen relativ starken Lichtstrom zu emittieren und dabei weit weniger Strom zu verbrauchen als jede Art von Vakuumgasbeleuchtung.

Die siebziger Jahre waren eine Zeit großer Aufregung und konzentrierten sich auf die erfolgreiche Erforschung des Mondes und andere Errungenschaften im Weltraum. Der Name Pulsar wurde von einem astrologischen Begriff abgeleitet, der verwendet wird, um die intensiven Strahlungsausbrüche zu beschreiben, die von kollabierenden Neutronensternen im Weltraum erzeugt werden. Wie ein Lichtimpuls war das Zifferblatt der Uhr bei Tageslicht sichtbar und die Verbraucher wärmten sich allmählich an den modernen Look der Pulsar. Seit der Einführung des ersten Pulsars hat sich das Aussehen wieder auf das traditionellere analoge Zifferblattdesign in Kombination mit der Zuverlässigkeit eines elektronischen Quarzwerks verlagert, das dem Pulsar einen wohlverdienten Ruf für Genauigkeit verschafft hat.

Neuere Modelle der Pulsar verfügen über ein klassisches Uhrendesign zu einem Preis, der für den durchschnittlichen Uhrenkäufer sehr zugänglich ist, obwohl der Pulsar nie auf Genauigkeit und Zuverlässigkeit Wert gelegt hat.



Source by Mitch Endick

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