Die Magie des Geschichtenerzählens

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Wir alle erzählen ständig Geschichten. Es ist ein wichtiger Teil unseres Umgangs mit anderen Menschen. Wir erzählen Witze, reden über das, was wir gemacht haben und erfinden Geschichten, um andere zu unterhalten. Die „persönliche Erzählung“, bei der Kinder Geschichten über ihre eigenen Erfahrungen erzählen, ist ein wichtiger Teil der persönlichen Identität. Die Fähigkeit zum Geschichtenerzählen hilft Kindern auch bei ihrer Lese- und Schreibfähigkeit und beim akademischen Lernen. Es ist also eine gute Fähigkeit, diese Fähigkeit zu fördern, selbst bei kleinen Kindern!

Im zarten Alter von 3 Jahren wird von Kindern nicht erwartet, dass sie große Geschichtenerzähler sind. Sie leben meistens im Moment und brauchen unterwegs Hilfe, um sich an Dinge erinnern zu können, die ihnen passiert sind. Eltern können helfen, die Erzählfähigkeit zu fördern, indem sie:

1. Antworten der Eltern. Wenn Ihr 3-Jähriger beispielsweise sagt: „Wir sind nach Paris gegangen“, könnten Sie sagen: „Ja, wir sind nach Paris gefahren und sind auf den Turm geklettert. Das hat Spaß gemacht. Erinnern Sie sich noch, wie Sie den Turm bestiegen haben? Es gab viele Stufen. Wir waren so hoch oben!… Was konntest du von oben sehen?“ Auf diese Weise helfen Sie ihm, sich an das Erlebte zu erinnern.

2. Gemeinsames Geschichtenerzählen. Beispielsweise:

Du beginnst damit zu sagen: „Tom, hat es nicht Spaß gemacht, schwimmen zu gehen?“

Tom nickt.

Du fügst hinzu: „Du hast das Wasser geliebt, nicht wahr?“

Tom sagt: „Ich wurde bespritzt“

Du antwortest: „Ja, das ist richtig. Du wurdest viel bespritzt, nicht wahr? Es gab einen großen Spritzer. Aber du warst okay.“

Tom fügt noch hinzu: „Ich habe meinen Hut getragen.“

Sie führen noch einmal aus, was er gesagt hat. „Oh ja, du hattest deine Bademütze auf. Du hast deine blaue Bademütze getragen.“

An diesem Punkt konstruieren Eltern und Kind abwechselnd eine Geschichte. Die Eltern hören dem Kind aktiv zu und bauen darauf in seiner Antwort auf.

3. Requisiten ~ Die Verwendung von Requisiten wie Fotos, Bahntickets, Eiscremeverpackungen, Kieselsteinen, Blättern usw. hilft, die Erinnerung zu verankern. Sie können sie ansehen, fühlen, riechen, in ein Sammelalbum kleben und als sensorische Erinnerung daran verwenden, wo Sie waren und was passiert ist.

4. Konzentrieren Sie sich ~ versuchen Sie, sich die Dinge im Kopf zu notieren, die Ihr Kind auf jeder Reise am interessantesten findet, anstatt das, was Sie als Eltern am interessantesten finden. Wenn zum Beispiel der Zug für Ihren Sohn der interessanteste Teil einer Reise ist, achten Sie auf alles, was er über den Zug sagt, zB „Es ist laut!“ Wenn Sie gemeinsam von dem Erlebnis erzählen, können Sie sich das Foto ansehen, das Sie vom Zug gemacht haben, und sagen: „Oh, sieh mal. Wir sind mit dem Zug gefahren. Erinnerst du dich, wie laut es war?“

Das mag nach Kleinigkeiten klingen, aber wenn man sie regelmäßig macht und sie zu einem Teil des Alltags macht, werden sie die erzählerische Entwicklung eines Kindes unterstützen. Denken Sie daran, dass Sie möglicherweise mehr erzählen als Ihr Kind. Denken Sie daran, auch Kommentare mit Fragen auszubalancieren: Verwenden Sie am besten mehr Kommentare und weniger Fragen. Wenn Sie Fragen stellen, denken Sie an Fragen, von denen Sie wissen, dass Ihr Kind sie beantworten kann. Wenn er eine Frage nicht sofort beantwortet, geben Sie ihm ein wenig Zeit und versuchen Sie es dann mit „Satzvervollständigung“. Du könntest zum Beispiel sagen „Wir sind mit dem Zug nach… gefahren“, er kann dann „Paris!“ hinzufügen. Ihr Kind wird ein Gefühl der Leistung und Beteiligung bekommen, indem es den Satz vervollständigt und zur Geschichte beiträgt.

5. Bücher teilen ~ Teilen Sie Bilderbücher, die Ihrem Kind gefallen, mit Charakteren und Themen, die es interessant findet. Beziehen Sie Ihr Kind in das Geschichtenerzählen ein, indem Sie ihm einfache Fragen stellen und „Satzvervollständigung“ verwenden. Du könntest zum Beispiel sagen „Oh schau. Er hat sich in einen verwandelt…“ und das Kind darf den Satz vervollständigen.

6. „Modell“-Erzählung ~ Modellierung bedeutet, dass Sie die Geschichten bereitstellen und Ihr Kind zuhören, mitmachen und lernen kann. Sie können das Spiel kommentieren und verschönern, während es passiert. Geschichten können sehr kurz sein! Während des Spiels könntest du zum Beispiel sagen: „Oooh, er wird herunterfallen! Uh oh. Er ist heruntergefallen“. Oder Sie können längere Geschichten über Spielzeug erstellen. Kinder lieben Geschichten über Alltagserlebnisse wie Kochen und Parkbesuche, aber auch über Monster und andere fantastische Geschichten.

Geschichtenerzählen ist magisch, also helfen Sie Ihrem Kind bei allem, was Sie tun, sich einzubringen!



Source by Kirsty A Henderson

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